Psychosomatische Beschwerden

 

Psychosomatisch bedeutet, dass die Ursache von Krankheiten und körperlichen Beschwerden hauptsächlich in den psychischen Verhaltensmustern und Reaktionsweisen des Betroffenen zu finden sind.


Natürlich liegen nicht alle körperlichen Symptome und Erkrankungen in der Psyche begründet. Wenn Sie aber immer mehr Beschwerden haben und sich trotz intensiver Behandlung nicht besser fühlen, sollten Sie einen erfahrenen Naturheilkundler zu Rate ziehen, der aufgrund seiner besonderen Ausbildung den Menschen als Einheit, bestehend aus Körper, Seele und Geist, und im Falle einer Krankheit stets den gesamten Organismus, sowohl den grobstofflichen als auch den feinstofflichen Anteil, betrachtet.


Die häufigsten Beschwerden und Krankheiten, die einen deutlichen Bezug von körperlichen Symptomen zu der psychischen Verfassung aufweisen, sind:


Adipositas (Übergewicht)

 

Dies ist eine generalisierte Vermehrung von Fettgewebe, die mit Fettleibigkeit und Übergewicht einhergeht. Eine Adipositas entsteht meistens durch eine Fehlernährung in Verbindung mit krankhaften Verhaltensweisen bezüglich der Nahrungsaufnahme. In seltenen Fällen können aber auch andere Erkrankungen (z. B. Störungen des Stoffwechsels) für eine Adipositas verantwortlich sein.


Allergien

 

Als Allergie wird eine überschießende Abwehrreaktion des Immunsystems auf bestimmte und normalerweise harmlose Umweltstoffe (Allergene) bezeichnet, die sich in typischen, oft mit entzündlichen Prozessen einhergehenden Symptomen äußert.

Asthma bronchiale

 

Das Asthma bronchiale ist eine chronische, entzündliche Erkrankung der Atemwege mit dauerhaft bestehender Überempfindlichkeit. Sie führt zu anfallsweiser Luftnot infolge einer Verengung der Atemwege – einer sogenannten Bronchialobstruktion. Diese Atemwegsverengung wird durch vermehrte Sekretion von Schleim, Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und Bildung von Schwellungen (Ödemen) der Bronchialschleimhaut verursacht.


Bluthochdruck

 

Die arterielle Hypertonie, oft verkürzt auch Hypertonie oder im täglichen Sprachgebrauch Bluthochdruck genannt, ist ein Krankheitsbild, bei dem der Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems chronisch erhöht ist. Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation WHO gilt ein systolischer Blutdruck von mindestens 140 mmHg oder ein diastolischer Blutdruck von mindestens 90 mmHg als Hypertonie.
 

Chronische Rückenschmerzen

 

Chronische Rückenschmerzen sind Schmerzen, die seit mindestens drei Monaten bestehen. Sie können während dieser Zeit in Intensität und Ausprägung variieren.

Colitis ulcerosa

 

Die Colitis ulcerosa gehört zur Gruppe der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen. Sie ist durch einen entzündlichen Befall des Mastdarms und Dickdarms gekennzeichnet. 

Fibromyalgie

 

Die Fibromyalgie (Faser-Muskel-Schmerz) ist eine chronische und unheilbare Erkrankung. Sie ist durch weit verbreitete Schmerzen mit wechselnder Lokalisation in der Muskulatur, um die Gelenke und Rückenschmerzen und auch Druckschmerzempfindlichkeit charakterisiert. Begleitsymptome können Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche, Wetterfühligkeit und viele weitere Beschwerden sein.
 

Hörsturz und Ohrgeräusche (Tinnitus)

 

Der Hörsturz, auch Ohrinfarkt  ist eine ohne erkennbare Ursache (idiopathisch) plötzlich auftretende, meist einseitige Schallempfindungsstörung.Als Folge eines Hörsturzes kann es zu sogenannten Ohrgeräuschen (Tinnitus) kommen, bei dem der Betroffene Geräusche wahrnimmt, die keine äußere, für andere Personen wahrnehmbare Quelle besitzen.

Magengeschwüre (Gastritis)

 

Eine Gastritis, deutsch Magenschleimhautentzündung, ist eine entzündliche Erkrankung der Schleimhaut des Magens. Aus einer solchen Entzündung der Magenschleimhaut kann schließlich ein Magengeschwür (Ulcus ventriculi) entstehen.

Neurodermitis

 

Die Neurodermitis, auch als atopische Dermatitis und endogenes Ekzem bezeichnet, ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit, die zu den atopischen Erkrankungen gehört. Hauptsymptome sind rote, schuppende, manchmal auch nässende Ekzeme auf der Haut und ein starker Juckreiz. Die Erkrankung verläuft schubweise und hat ein individuelles, vom Lebensalter abhängiges Erscheinungsbild.

Psoriasis

 

Die Schuppenflechte oder Psoriasis ist eine nicht-ansteckende, entzündliche Hauterkrankung (Dermatose), darüber hinaus eine möglicherweise auch andere Organe betreffende Systemerkrankung, dies betrifft vor allem die Gelenke mit den zugehörigen Bändern und angrenzenden Weichteilen, die Augen das Gefäßsystem sowie das Herz. 

 

Reizblase

 

Dies ist eine funktionelle Störung der Blasenfunktion ohne organpathologischen Befund. Es kommt dabei zu einer gehäuften Blasenentleerung mit oder ohne unfreiwilligen Harnabgang (Harninkontinenz). Die Reizblase tritt vornehmlich bei Frauen in der 3. bis 5. Lebensdekade auf.


Restless-Legs-Syndrom

 

Das Syndrom der ruhelosen Beine ist eine neurologische Erkrankung mit Gefühlsstörungen und Bewegungsdrang in den Beinen, Füßen und weniger häufig auch in den Armen, oftmals einhergehend mit unwillkürlichen Bewegungen. Dieser Bewegungsdrang führt oftmals zu Schlafstörungen.


Rheuma

 

Es handelt sich um Beschwerden am Stütz- und Bewegungsapparat mit fließenden, reißenden und ziehenden Schmerzen, die oft mit funktionellen Einschränkungen einhergehen.


Spannungskopfschmerz und Migräne

 

Es gibt viele Arten von Kopfschmerzen mit über 200 Ursachen. Typische Merkmale der Migräne sind oft einseitige, pulsierend-pochende Kopfschmerzattacken. Diese werden begleitet von Appetitlosigkeit, oft auch Übelkeit, Lichtscheuheit, Lärmempfindlichkeit. Individuell finden sich unterschiedliche Auslöser der Attacken wie Menstruation, Stress etc.



Naturheilkundliche Behandlung


Aufgrund der Tatsache, dass die Naturheilkunde eine Ganzheitsmedizin ist, die den Menschen immer als Einheit, bestehend aus Körper, Seele und Geist betrachtet, ist der Einsatz von naturheilkundlichen Behandlungsmaßnahmen im Falle von psychosomatischen Beschwerden sehr sinnvoll und erfolgversprechend.